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Accra Sehenswürdigkeiten

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Ga Mashie (Old Accra)

Das Ga-Mashie Viertel ist bei den Einheimischen als Old Accra bekannt. Hier leben die Ga, die ursprünglichen Siedler der Hauptstadt. Die relativ kleine Gegend besticht durch eine reiche nationale Kultur, Geschichte und Vergangenheit, dazu gehören Ussher Town und James Town. Diese dicht besiedelten Fischerdörfer sind zwar wirtschaftlich benachteiligt, doch ihre berühmten Gebäude aus der Kolonialzeit und die spezielle Atmosphäre machen sie zu einem beliebten Touristenziel.

Das Viertel liegt zwischen dem Densu und der Chemmu Lagune, gleich nördlich vom Atlantik. Besucher können die belebten Fischerdörfer besichtigen, wo man noch selber Netze knüpft und Kanus per Hand schnitzt. Statten Sie den Künstlern, Zimmermännern, Steinmetzen und Schneidern einen Besuch ab, die Sie in Ihre alten Methoden und perfektionierten Techniken einführen. Bei einem Nachmittagsbesuch in Ga-Mashie lernt man die alten Traditionen Ghanas kennen, die neben der modernen Wirtschaft bestehen bleiben.

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Brazil House Museum

Nach ihrer Versklavung in der westlichen Welt kamen ungefähr 70 Angehörige des Tabom-Volkes in den späten 1800ern aus Brasilien wieder in ihre Heimat Ghana zurück. Bei ihrer Ankunft bauten sie das Brazil House als eine Hommage an ihr reiches Erbe, ihre schwere Vergangenheit und ihre einzigartigen Traditionen. Heute ist dieser Ort für Besucher geöffnet, an dem zurückkehrende Familien wieder Kontakt mit der Gemeinschaft aufnahmen und die lokalen Sprachen und Traditionen erlernten, da sie nur Portugiesisch sprachen.

Das Haus mit den vielen Mangobäumen und Manioksträuchern dient auch als Museum; in den Räumen findet man Artefakte und Bilder aus der Vergangenheit und es werden die Einflüsse des Tabom-Volkes auf das heutige Ghana gezeigt. Diese einst Unterdrückten kamen mit Fähigkeiten und Geschichten nach Ghana zurück und brachten die Kunst der Bewässerung, die Architektur, die Schmiedekunst und das Schneiderhandwerk zu den Einwohnern von Accra.

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James Fort

Die heute verfallene Festung James Fort wurde 1673 von den Briten erbaut und dient als Erinnerung an die ehemalige Kolonialmacht. Der Handelsposten diente bis 2008 als Gefängnis, als einheimische Ermittler herausfanden, dass das Gebäude, das für 50 Häftlinge ausgelegt war, in Wirklichkeit über 1000 Menschen beherbergte, so dass manchmal 90 Insassen in einem Raum lebten.

Heute zieht das leere Gefängnis vor allem Besucher an, die mehr über die Vergangenheit des Landes erfahren wollen und sich für das Leben derjenigen interessieren, die hier inhaftiert waren. Aufgrund von Menschenrechtsbestimmungen dient die Festung aber nicht mehr als aktives Gefängnis.

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