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Das Anti-Kriegs-Museum

Das Anti-Kriegs-Museum
Ernst Friedrich gründete das Antikriegsmuseum in den 1920er Jahren als Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse des Ersten Weltkriegs. Heute sind Fotos, Dokumente, Postkarten, Medaillen, Soldatenbriefe und Tagebücher von beiden ausgestellt Weltkriege, darunter ein gut sortierter Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Grundlagen
Friedrichs erster Versuch, ein Antikriegsmuseum zu errichten, wurde 1933 von den Nationalsozialisten sofort eingestellt, die den größten Teil seiner Sammlung zerstörten. Nach fast 50 Jahren wurde es 1982 von seinem Enkel und einer Gruppe von Freiwilligen, die fest an Friedrichs Botschaft glaubten, wiedereröffnet. Das Anti-Kriegs-Museum ist heute kostenlos und wird größtenteils aus Spendengeldern finanziert, um die Öffentlichkeit weiterhin über die Schrecken des Krieges in der Hoffnung aufzuklären, künftige Konflikte zu verhindern.

Dinge, die Sie wissen müssen, bevor Sie gehen
  • Das Antikriegsmuseum ist ein Muss für Liebhaber der Weltkriegs- und Militärgeschichte.
  • Führungen sind auf Anfrage in englischer und deutscher Sprache möglich.
  • Besucher verbringen in der Regel eineinhalb Stunden damit, die Exponate zu erkunden.
  • Das Museum ist nur eingeschränkt für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Wie man dorthin kommt

Das Antikriegsmuseum befindet sich im nordwestlichen Berliner Stadtteil Wedding. Fahren Sie mit der U-Bahn-Linie 6 bis zur Station Seestraße oder mit der U-Bahn-Linie 9 bis zum Leopoldplatz, beide 15 Gehminuten vom Museum entfernt. Alternativ können Sie mit dem Stadtbus 106 oder 221 bis zur Haltestelle Antwerpener Straße oder Seestraße / Amrumer Straße fahren. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, können Sie auf der Straße und in einer nahe gelegenen Garage parken.

Wann man dorthin kommt
Das Antikriegsmuseum ist eines der wenigen Berliner Museen, die montags von 16 bis 20 Uhr geöffnet haben. Das Museum sieht die meisten Besucher innerhalb der ersten zwei Stunden nach der Eröffnung, so dass sie für ein ruhigeres Erlebnis am frühen Abend ankommen können.

Die moderne Kriegsausstellung

Obwohl das Anti-Kriegs-Museum die Schrecken des Krieges beleuchten soll, sind seit dem Zweiten Weltkrieg viele Konflikte aufgetreten. Im Museum ist eine große Karte ausgestellt, die moderne Kriege und Konflikte auf der ganzen Welt zeigt. Es gibt auch eine Ausstellung, in der aktuelle Mittel der Kriegsführung wie chemische und biologische Waffen besprochen werden.
Adresse: Bruesseler Str. 21, Berlin, Germany 13353, Deutschland
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