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Krakau Sehenswürdigkeiten

Kategorie

Kazimierz (Krakow Jewish Quarter)
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109 Touren und Aktivitäten

Kazimierz war lange Zeit eine eigenständige Stadt mit Gemeindesatzung und eigenen Gesetzen. Ihre Geschichte ist von der gemischt Jüdisch-Polnischen Bevölkerung geprägt. Und obwohl die ethnische Struktur heute gänzlich anders ist, lässt sich anhand der Architektur noch erkennen, dass es in der Vergangenheit klar getrennte christliche und jüdische Viertel gab. In diesem Vorort findet man diverse Touristenziele, darunter Kirchen, Synagogen und Museen. Der westliche Teil Kazimierz war traditionell katholisch und obwohl hier seit dem frühen 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg viele Juden siedelten – das wichtigste jüdische Krankenhaus befand sich auf der Skawinska Straße –, ist der Großteil des Charakters des Viertels erhalten geblieben (z. B. Kirchen).

Der winzige (300x300 m) jüdische Teil von Kazimierz, nordöstlich der Basilica Bozego Ciala, wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einem Zentrum jüdischer Kultur, wie kein anderer im Land.

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Rynek Glowny (Main Market Square)
175 Touren und Aktivitäten

Mit einer Fläche von 200 x 200 Metern ist Krakaus Rynek Główny der größte mittelalterliche Marktplatz in Europa und architektonisch ein wahres Juwel. Sein Grundriss basiert auf dem eines römischen Militärlagers und wurde 1257 entworfen und bis heute beibehalten, obwohl sich die Gebäude über die Jahrhunderte von Grund auf verändert haben.

Die meisten sind der Neoklassik zuzuschreiben, aber lassen Sie sich von den Fassaden nicht täuschen, denn die Strukturen sind teils sehr viel älter, was man an den Türen, architektonischen Details und dem Inneren der Häuser sehen kann. Hier befinden sich die Tuchhallen (das weltweit älteste Einkaufszentrum mit 700 Jahren), der gotische Rathausturm aus dem 13. Jhd., die einzigartige gotische Basilika der Jungfrau Maria aus dem 14. Jhd. und die kleine St. Adalbertskirche, die teilweise sogar aus dem 11. Jhd. stammt.

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Krakow Old Town (Kraków Stare Miasto)
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43 Touren und Aktivitäten

Der kopfsteingepflasterte Rynek Glowny in der Altstadt Krakaus ist der größte Platz Zentraleuropas und seit dem Mittelalter das Zentrum des sozialen, religiösen und politischen Lebens der Stadt. Noch heute kann man hier den Puls des modernen Krakau spüren, wird der Platz doch von den fantastischen Renaissance-Arkaden der Tuchhallen, der Marienkirche sowie einer schier endlosen Zahl an Cafés und Bars gesäumt.

Vom Rynek Glowny breiten sich die komplexen mittelalterlichen Gassen Krakaus in alle Richtungen aus. Die Gegend beinhaltet neben einer Handvoll barocker Kirchen auch wunderbare gotische, Renaissance- und Barockarchitektur sowie etwa 25 Museen, deren Thematiken von japanischen Mangas über Fotografie bis hin zu Glasmalereien reichen. Die herausragenden historischen Sammlungen findet man in den diversen Niederlassungen des Nationalmuseums sowie im Rynek Underground unter den Tuchhallen.

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Oskar Schindler's Factory (Fabryka Schindlera)
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64 Touren und Aktivitäten

Oskar Schindler war ein wohlhabender deutscher Fabrikleiter, der hunderte Juden zu Zeiten des Dritten Reichs in seiner Emaillewarenfabrik in Krakau beschäftigte. Er war Anhänger des Nazi-Regimes, rettete durch seine Taten jedoch viele Leben. Dargestellt und verewigt sind diese Taten in Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“.

Seit Juni 2010 befindet sich in der Fabrik von Oskar Schindler eine interaktive, visuell ansprechende Dauerausstellung zur Nazi-Besetzung in Krakau, die Besucher emotional berührt. Die Schrecken des Regimes werden wirklichkeitsnah dargestellt, beginnend beim brüchigen Waffenstillstand zwischen Polen und Deutschland bis zum Holocaust an Juden und Polen in Konzentrationslagern wie Auschwitz-Birkenau. Multimediale, 3-D-Diorama-Exponate in der Ausstellung „Krakau unter nationalsozialistischer Besetzung 1939 - 1945“ führen die wiederholten Grausamkeiten, die Auslöschung von 3.000 Juden im Podgorzé Ghetto 1943 sowie die letzten Tage des Krieges vor Augen.

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Wawel Royal Castle (Zamek Wawelski)
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109 Touren und Aktivitäten

Die Burg Wawel (auch: Zamek Krolewski) war bis Ende des 16. Jahrhunderts das politische und kulturelle Zentrum Polens und ist, ähnlich der Wawel-Kathedrale, ein Wahrzeichen polnischer Identität. Die ursprüngliche, eher dezente Residenz des Zamek Wawelski wurde im frühen 11. Jahrhundert von Boleslaw I. neben der der Jungfrau Maria gewidmeten Kapelle (als Felix und Adauctus Rotunda bekannt) erbaut. Kasimir III. machte daraus später eine fantastische gotische Burg, als diese jedoch 1499 abbrannte, gab Sigismund I. die neue Residenz in Auftrag. Binnen 30 Jahren stand der formidable von italienischen Architekten entworfene Renaissance-Palast. Trotz weiterer Ausbauarbeiten und Veränderungen ist der dreistöckige Renaissancebau mit seinem auf drei Seiten von Arkaden umgebenem Innenhof bis heute erhalten.

Obwohl sie immer wieder von den schwedischen und preußischen Armeen angegriffen und verwüstet wurde, wurde die Burg erst von den Österreichern besetzt.

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St. Mary's Basilica (Kościól Mariacki)
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108 Touren und Aktivitäten

Die verschieden großen Türme der majestätischen Marienkirche dominieren das nordöstliche Eck des Rynek Glowny im Zentrum Krakaus. Seit dem Mittelalter stehen hier Kirchen. Die heutige Inkarnation wurde aus roten Ziegeln im gotischen Stil angefertigt und 1320 geweiht, nachdem ihre Vorgängerin im 13. Jahrhundert von den einfallenden Tartaren zerstört worden war. Der nördliche Turm hat eine Höhe von 80 Metern und war der Wachturm der Stadt.

Das Innere der Kirche glänzt mit einer wunderbaren blauen, mit Sternen besetzten Decke, gotischen Ornamenten und Glasmalereien, die das Licht in Mustern auf den Kirchenboden werfen. Das Meisterwerk ist jedoch der fantastische Hochaltar von 1489, den der deutschen Bildhauer Veit Stoß einst aus Holz fertigte. Stoß benötigte für die Fertigstellung des 13 Meter hohen Stücks 12 Jahre. Jeden Tag ab 11.50 Uhr kann man den Altar mit seinen 200 biblischen Figuren und den vergoldeten Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria besichtigen.

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Planty Park
25 Touren und Aktivitäten

Von Krakaus Altstadt umgebend, ist der Planty Park über 4 km lang und erstreckt sich über eine Fläche von 210.000 m². Der Park wurde im frühen 19. Jahrhundert erschaffen und ersetzte nach ihrer Zerstörung die Mauern der Altstadt. Tatsächlich besteht der Park aus einer Reihe von Gärten verschiedener Stile, wird durch Gehwege und Grünflächen verbunden und verfügt obendrein über eine Fülle von Brunnen und Skulpturen.

Ein Spaziergang durch den Planty Park fühlt sich an, als laufe man durch die Geschichte Krakaus. Man passiert neben einigen alten Gemäuern das gotische Florianstor (13. Jahrhundert) sowie mit dem Barbakan auch eine Festung, die bis 1499 zurückdatiert. Andere Sehenswürdigkeiten sind etwa ein Karmelitisches Kloster, das einst als österreichisches Gefängnis diente, der Bischofspalast (17. Jahrhundert), von dessen Fenster aus Papst Johannes Paul II. einst die Bürger Krakaus grüßte sowie die Kirche der Heiligen Mutter Gottes, die 1635 erbaut wurde.

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Tempel Synagogue (Synagoga Tempel)
22 Touren und Aktivitäten

Die Tempelsynagoge geht auf die Zeit um 1862 zurück und wurde von den liberalen Juden Krakaus erbaut. Dies ist die einzige noch bestehende Synagoge in Kazimierz, dem jüdischen Viertel von Krakau, dessen Population im 2. Weltkrieg dezimiert wurde. Das Gebäude ist im neoklassizistischen Stil mit maurischen Details im Inneren gehalten. Während des Krieges wurde die Synagoge stark beschädigt, als die Nazis sie nutzten, um Munition zu lagern. Sie wurde aber restauriert und nach dem Krieg konnten so wieder Gottesdienste abgehalten werden.

Heute finden die Gottesdienste nur ein paar Mal im Jahr statt, die Synagoge gilt aber weiterhin als wichtige Andachtsstätte. Hier finden auch Konzerte mit jüdischer und klassischer Musik statt. Sehenswert ist die Synagoge wegen des Kontrasts zwischen der nüchternen Fassade und dem leuchtend dekorierten Inneren mit vergoldetem Holz, das von Buntglasfenstern erhellt wird.

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Ghetto Heroes Square (Plac Bohaterów Getta)
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39 Touren und Aktivitäten

Im März 1941 wurden tausende Krakauer Juden mit Gewalt dazu gezwungen, in das Podgórze Ghetto südlich von Kazimierz zu ziehen. Plac Zgody, ein großer Platz im Herzen des Ghettos, war im 2. Weltkrieg der Abfahrtsort für Juden, die in Konzentrationslager wie Paszów und Auschwitz deportiert wurden. Seitdem nennt man ihn zu Ehren der jüdischen Deportierten den Platz der Ghettohelden.

Heute dient der gesamte Platz als Denkmal der Krakauer Juden. Die Gedenkstätte wurde von den einheimischen Architekten Piotr Lewicki und Kazimierz Latak entworfen und besteht aus 70 leeren Stühlen, die in regelmäßigen Abständen auf der gesamten offenen Fläche stehen - eine düstere Erinnerung an die Möbel, Koffer und anderen persönlichen Gegenstände, die auf dem Platz nach der letzten Deportation und dem Abriss des Platzes 1942 und 1943 liegen blieben.

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Cloth Hall (Sukiennice)
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72 Touren und Aktivitäten

Das zentrale Gebäude auf dem Hauptmarkt in Krakau sind die Tuchhallen, die sich seit etwa 800 Jahren an der gleichen Stelle befinden und ursprünglich als Handelsplatz für die lokalen Textilhändler erbaut wurden. Seit den bescheidenen Anfängen als kleiner Freiluftmarkt ist einiges passiert, so sind die Tuchhallen mittlerweile in einem 108 Meter langen Gebäude im Renaissance-Stil untergebracht und stellen den größten und besten Souvenirmarkt der Stadt dar. Hier findet man Stände mit bemalten Eiern, Bernsteinschmuck, Holzpuppen und Biogerichten. Bei Nacht erstrahlt das Gebäude herrlich im Scheinwerferlicht.

Im ersten Stock der Tuchhallen findet man die herrliche Galerie polnischer Kunst aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde 2010 nach umfangreichen Umbauarbeiten wiedereröffnet und ihre Kunstwerke befinden sich in eleganten Renaissance-Salons. Zu den Höhepunkten zählen zwei riesige satirische Arbeiten des polnischen Historienmalers Jan Matejko.

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Weitere Unternehmungen in Krakau

Krakow Ethnographic Museum (Muzeum Etnograficzne w Krakowie)

Ethnographisches Museum von Krakau

7 Touren und Aktivitäten

Krakaus phantastisches Ethnographisches Museum (Muzeum Etnograficzne), das sich im lebhaften ehemaligen Rathaus von Kazimierz befindet - selbst ein cremefarbenes Meisterwerk der Renaissance - sollte auf dem Reiseplan jedes Besuchers stehen. Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte und Kultur des ländlichen Polens im Laufe der Zeit mit detaillierten Nachstellungen von Bauernwohnungen, Klassenräumen und ländlichen Küchen des 19. Jahrhunderts. Gezeigt wird auch eine schöne Sammlung traditioneller Musikinstrumente, bunter Folklorekostüme und täglicher Gegenstände aus dem Bereich der Lederherstellung, Holzschnitzerei und Landwirtschaft. Ein Highlight des Besuchs sind allerdings die prächtig dekorierten Krippenspielausstattungen namens Szopki, die traditionell in roten, grünen und goldenen Farben angemalt wurden und mehrstöckigen orthodoxen Kirchen ähneln.

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Great Barbican

Barbakan

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46 Touren und Aktivitäten

1499 war Krakau eine wohlhabende Stadt unter der ständigen Bedrohung eines Angriffs, speziell durch die Osmanen. Daher errichtete man sich mit dem Barbakan eine Festung. Er ist sowohl der wichtigste Zugangspunkt zur Stadt als auch eine riesige Verteidigungsfestung mit sieben Türmen. Heute erscheint der Bau wie ein Stadttor aus einem Märchen, damals hingegen waren die Menschen, etwa Händler, bei seinem Anblick vielmehr entweder heilfroh, unbeschädigt in der Sicherheit angekommen zu sein, oder aber eingeschüchtert – etwa Kräfte, die einen Angriff auf die Stadt planten.

Das tatsächliche Tor nach Krakau war das St. Florians-Tor, das durch einen geschützten Durchgang mit dem Barbakan verbunden ist. Die Festung, mit ihrer Serie an Burggräben- und Wällen, die die Stadt schützten, war jedoch im Mittelalter der erste Zugangspunkt Krakaus. Noch heute betritt man die Altstadt durch den beeindruckenden Barbakan.

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Remuh Synagogue (Synagoga Remuh)

Remuh Synagoge (Synagoga Remuh)

27 Touren und Aktivitäten

Die Remuh Synagoge (Synagoga Remuh) ist die kleinste der historischen Synagogen im historischen Viertel Kazimierz in Krakau. Sie wurde von Israel ben Josef in Gedenken an seinen Sohn Rabbi Moses Isserles gegründet. Die jüdische Gemeinde besucht die Synagoge seit 1558, die heute eine von nur zwei aktiven Synagogen in der Stadt ist. Hier befindet sich auch der letzte, gut erhaltene, jüdische Renaissance Friedhof in ganz Europa (auch Rabbi Moses Isserles liegt hier begraben).

Wie viele andere religiöse Gebäude in Krakau wurde die Remuh Synagoge im 2. Weltkrieg von den Deutschen als Lagerhaus genutzt und die zeremoniellen Gegenstände und Möbel rausgeworfen, obwohl man das Gebäude selbst verschonte. Auf dem Friedhof stehen einige der ältesten polnischen Grabsteine.

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Wawel Cathedral (Katedra Wawelska)

Wawel-Kathedrale

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63 Touren und Aktivitäten

Die Wawel-Kathedrale hat über die Jahrhunderte mehr Krönungszeremonien, Beerdigungen und Beisetzungen polnischer Monarchen und Würdenträger gesehen als jede andere Kirche. Zwischen den prächtigen Grabmälern und königlichen Sarkophagen umher zu streifen fühlt sich an, als erlebe man polnische Geschichte im Schnelldurchlauf. Die Kathedrale ist sowohl ein beeindruckendes künstlerisches Werk als auch Polens spiritueller Mittelpunkt. Die heutige ist an dieser Stelle die dritte Kirche und wurde 1364 geweiht. Die erste Kathedrale wurde um die erste Jahrtausendwende von König Boleslaw I. erbaut und um 1140 durch einen größeren romanischen Bau ersetzt. Als dieser 1305 abbrannte, blieb nur die St.-Leonhards-Krypta bestehen.

Die heutige Wawel-Kathedrale ist im Prinzip ein Gotik-Bau, wurde jedoch später um Kapellen verschiedener Stile ergänzt. Bevor man die Kirche betritt sollte man die massive Eisentür sowie die prähistorischen Tierknochen beachten am Eingang.

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Eagle Pharmacy (Apteka pod Orlem)

Apothekenmuseum (Adlerapotheke)

18 Touren und Aktivitäten

Tadeusz Pankiewiczs Apotheke im Herzen von Podgórze lief sehr gut, bis 1941 die Nazis die Gegend abriegelten und ein Ghetto für die jüdische Gemeinde einrichteten. Obwohl man Pankiewicz anbot, auf die andere Seite der Stadt zu ziehen, entschied er sich dazu, im Ghetto zu bleiben, wo er die Bewohner mit Medizin und pharmazeutischen Produkten versorgte, die nicht nur zum Heilen genutzt wurden, sondern auch dafür, die Gestapo auf falsche Fährten zu führen. So färbten viele Einwohner ihre Haare, um ihre Identität zu verschleiern, oder nutzten während der Razzien Beruhigungsmittel für die Kinder. Die Apotheke selbst wurde oft als Schutz für Juden genutzt, die der Deportation in Konzentrationslager entgangen waren.

Heute gehört die Apotheke zum Historischen Museum von Krakau und wurde in ihr Erscheinungsbild vor dem Krieg zurückversetzt. Multimedia-Ausstellungen und Artefakte sowie Beiträge von Holocaust Überlebenden informieren die Besucher über das tägliche Leben im Ghetto.

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Old Synagogue (Stara Synagoga)

Alte Synagoge (Stara Synagoga)

25 Touren und Aktivitäten

Im 15. Jahrhundert wurde die Alte Synagoge (Stara Synagoga) mit einer Mischung aus architektonischen Stilrichtungen der deutschen und böhmischen Gotik erbaut und gilt somit als die älteste bestehende Synagoge in Polen. Das Gebäude wurde 1570 vom italienischen Architekten Mateo Gucci neu aufgebaut, der Details der Renaissance hinzufügte, und anschließend mehrmals im frühen 20. Jahrhundert renoviert. Im 2. Weltkrieg übernahmen die Deutschen das Gebäude und nutzten es als Lagerhaus. In diesem Zeitraum wurde die Ausstattung und das Dach zerstört.

Heute beherbergt die wieder aufgebaute Synagoge ein jüdisches Geschichts- und Kulturmuseum. Zur Sammlung gehören jüdische Zeremoniengegenstände, Archenvorhänge, Torah Verzierungen, Festtagskostüme und Handwerksgegenstände. Außerdem wird hier eine permanente Ausstellung über die Familie und das private Leben gezeigt.

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Maly Rynek (Small Market Square)

Kleiner Marktplatz (Maly Rynek)

21 Touren und Aktivitäten

Versteckt hinter den Strebebögen der Marienkirche liegt Maly Rynek, der kleine Bruder des berühmten Krakauer Rynek Główny, der mindestens genauso schön, aber dafür weniger besucht ist. Der längliche Platz wird von Stadthäusern in gedämpften Grün-, Gelb- und Rottönen gesäumt, einige davon mit Barockverzierungen aus dem 17. Jahrhundert. Die rote Apsis aus Backstein der St. Barbara Kirche begrenzt den Platz auf einer Seite. Die Kirche aus dem 14. Jahrhundert diente jahrhundertelang als Jesuitenkirche Krakaus und in ihrem Inneren dominieren gotische und barocke Architekturmerkmale. Hinzu kommen einige seltene Ikonen und eine schwermütige Statue, die Christus im Garten Gethsemane zeigt.

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Podgórze

Podgorze

13 Touren und Aktivitäten

Podgorze ist ein Viertel in Krakau, am südlichen Ufer der Weichsel und am Fuße des Lasota Hügels gelegen. Dies war einst eine unabhängige Stadt, doch 1915, als das Kaiserreich Österreich-Ungarn zerfiel, wurde sie mit Krakau zusammengeschlossen. Das Viertel beherbergte eine große jüdische Gemeinde und tausende seiner Bewohner wurden im 2. Weltkrieg in Konzentrationslager deportiert. Mehrere Zeichen der Vergangenheit des Viertels sind noch zu sehen. Eine wichtige Gedenkstätte ist der Plac Bohaterow Getta (Ghetto-Heldenplatz), ein Monument mit großen Metallstühlen, die an die Helden des Ghettos und die Opfer des Holocausts erinnern sollen. Hier warteten unzählige Menschen auf die Züge in die Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau.

Auch andere Gedenkstätten wie die Adler Apotheke und das Plaszow Lager Denkmal findet man hier. Schindlers Fabrik, heute ein Museum, liegt ebenfalls in diesem Viertel. Die Fabrik, auf der „Schindlers Liste“ basiert.

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St. Stanislaus Church (Skalka)

Paulinerkloster Skalkahügel

4 Touren und Aktivitäten

Das Paulinerkloster und die römisch-katholische St. Stanislaus Kirche auf dem Skalkahügel stehen am Ufer der Weichsel in Krakau. Die Kirche im romanischen Stil, die einst an dieser Stelle stand, war der Schauplatz eines der wichtigsten historischen Ereignisse Polens, der Ermordung von Stanislaus, Bischof von Krakau, durch König Boleslav. Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, warum dies geschah, doch die Menschen waren aufgebracht und so wurde Stanislaus 1253 durch Papst Innozenz IV heiliggesprochen und zum Heiligen der Sittenordnung ernannt. Er war der erste polnische Heilige und gilt deshalb als Schutzheiliger des Landes. Seine sterblichen Überreste liegen in der Wawel Kathedrale.

Die heutige gotische Kirche geht auf das 14. Jahrhundert zurück und wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Barockstil restauriert. Vom 19. Jahrhundert an wurde die Kirche für Begräbnisse bekannter Künstler und Schriftsteller genutzt, darunter der Nobelpreisträger Czeslaw Milosz.

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Jagiellonian University (Uniwersytet Jagielloński)

Jagiellonen-Universität

37 Touren und Aktivitäten

1364 gegründet, ist die Jagiellonen-Universität die zweitälteste Universität Zentraleuropas. Zwar hat sie 2014 ihren 650sten Geburtstag feiern können, jedoch war ihre Geschichte turbulent. Obwohl ihre Entwicklung 1370 stagnierte und erst 1400 wiederbelebt worden war, erlebte die Universität während der polnischen Renaissance eine goldene Ära. Nichtsdestotrotz verlor sie im Zuge einiger Teilungen des Landes und der abnehmenden Wichtigkeit Polens zunehmend an Prestige. Nachdem sie im 19. Jahrhundert kurz vor der Schließung stand, wurden an der Universität jedoch bedeutende wissenschaftliche Erkenntnisse gemacht. Später war sie Opfer der Nazis, die nicht nur Fakultätsmitglieder in Konzentrationslager deportierten, sondern auch Büchereien und Labore zerstörten. Auch unter dem Kommunismus hatte die Universität zu leiden, weswegen sie erst nach dessen Ende wieder aufzublühen begann. Heute gilt die Jagiellonen-Universität als eine der besten Adressen in Europa.

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Divine Mercy Sanctuary (Sanktuarium Bozego Milosierdzia)

Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes

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24 Touren und Aktivitäten

Das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes ist eine Kirche, die am Rande der polnischen Stadt Krakau steht. Geweiht wurde sie im Jahr 1891 und dem Heiligen Josef gewidmet. Ursprünglich wurde sie als Kloster für die Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit errichtet und zur Grabstätte der Heiligen Faustina gewählt, eine Nonne, die eine Vision von Jesus im Jahr 1931 hatte. Angeblich sagte er ihr, als er ihr erschien, sie solle ein Bild von ihm in Auftrag zu geben, mit dem Zitat: „Jesus, ich vertraue dir“. Dieses Bild, gemalt von Adolf Hyla, ist in Form von Kopien und Nachstellungen inzwischen auf der ganzen Welt bekannt geworden. Die Heilige Faustina liegt in einem weißen Marmorsarg unter dem Originalbild des barmherzigen Jesus neben anderen Reliquien. Katholiken aus ganz Polen und aller Herren Länder kommen als Pilger an diesen Ort. Zur Kirche gehört auch ein Turm, der einen atemberaubenden Blick auf die Stadt bietet.

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St. Adalbert Church (Kościól Św. Wojciecha)

St. Adalbertkirche

18 Touren und Aktivitäten

Diese Kirche ist eines der ältesten Steingebäude in Polen und beherbergt einige der ältesten Reliquien, die auf das 10. Jahrhundert zurückgehen. Tatsächlich steht diese Kirche schon so lange, dass der Boden rund zwei Meter unter der aktuellen Höhe des Platzes liegt, der über die Jahrhunderte mit verschiedenen Belägen bedeckt wurde. Immer wieder wurde die Kirche Renovierungen unterzogen, je nachdem, welche Stilrichtung in der jeweiligen Ära angesagt war. Seitdem sie zu Beginn des 17. Jahrhunderts im Barockstil umgebaut wurde, ist sie aber größtenteils gleich geblieben. Im Gegensatz zur großen und stattlichen St. Maria-Basilika auf der anderen Seite des Platzes ist die Adalbertkirche eher klein und beengt gehalten.

Wenn man der Legende glaubt, wurde die Kirche dort erbaut, wo der Heilige Adalbert eine berühmte Predigt sprach, bevor er sich auf eine Mission begab, um das Christentum in Preußen zu verbreiten, was ihm letztendlich seinen frühzeitigen Märtyrertod einbrachte.

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Jan Matejko House (Dom Jana Matejki)

Jan-Matejko-Haus

6 Touren und Aktivitäten

Willkommen in der Welt von Jan Matejko! Der berühmte Künstler, der zu den bekanntesten polnischen Malern zählt, wird für seine lebhaften Darstellungen politischer und militärischer Szenen geliebt, die durch die polnische Geschichte inspiriert wurden. Zu seinen berühmtesten Werken gehören die Schlacht bei Grunwald, Unia Lubelska, Rejtan und Porträts der polnischen Könige, die in verschiedenen Nationalmuseen in Polen zu sehen sind.

Das dreistöckige Stadthaus, in dem der Maler lebte und arbeitete, wurde Ende des 19. Jahrhunderts, kurz nach seinem Tod, in ein biografisches Museum umgewandelt. Noch immer werden die Wände des Hauses von Kunstwerken geschmückt, die Matejko selbst in Auftrag gab und heute einen unschätzbaren Wert haben, schließlich war er ein passionierter Sammler. Hunderte Objekte und Kleinigkeiten, die Matejko gehörten und die er über die Jahre angesammelt hat, machen die relativ kleine, aber hochbedeutsame Sammlung aus.

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Hipolit House (Kamienica Hipolitów)

Hipolit Haus

6 Touren und Aktivitäten

Das Hipolit Haus ist eine Zweigstelle des Historischen Museums der Stadt Krakau mit dem Nachbau eines Stadthauses zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert. Das Haus repräsentiert ein typisches Wohnhaus Krakaus der damaligen Zeit. Es besticht durch eine großartige Fassade mit einer zentralen Eingangshalle. Eine schmale Treppe bringt Besucher in die oberen Etagen dieses mehrstöckigen Gebäudes, wo sie sich im ersten Stock über die liebevoll erhaltene Stuckarbeit von Baldassare Fontana aus dem späten 17. Jahrhundert freuen können. Die permanente Ausstellung „Bürgerliches Haus“ zeigt, wie sich die Innenausstattung der Häuser mit den Jahrhunderten verändert hat. Zu sehen ist dabei ganz deutlich, wie früher die reichen Krakauer gelebt haben. Möbel, Farben, Stoffe, Dekoration, antike Uhren und eine Vielzahl anderer Objekte zeigen, wie man sich damals einrichtete. Durch diese Details bekommen die Besucher einen Einblick in das Leben der Oberschicht vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert.

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