Letzte Suchanfragen
Löschen

Sehenswürdigkeiten sind unter Umständen ganz oder teilweise geschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bitte informieren Sie sich vor der Buchung über Reisehinweise Ihrer Behörden. Die Weltgesundheitsorganisation überwacht die Entwicklung der Situation. Weitere Informationen finden Sie hier.

Lissabon Sehenswürdigkeiten

Kategorie

Belém Tower (Torre de Belém)
star-5
6
461 Touren und Aktivitäten

Portugals Karavellen segelten von Belém aus los, um das große Unbekannte zu erobern. Heute ist dieses grüne Viertel am Fluss ein riesiges Denkmal für das Entdeckerzeitalter Portugals. Der Belém Turm, oder Torre de Belém, ist das meistfotografierte Symbol der Seefahrergeschichte Portugals, eine Steinfestung am Ufer des Tagus, die in den Jahren 1514-19 entstand. Man kann auf den Turm steigen oder sich die Verließe angucken, die aus einer Zeit stammen, als Belém als Militärgefängnis diente. Heute gehört der Ort zum UNESCO Welterbe.

Das beeindruckende Entdeckermonument aus Kalkstein, das ebenfalls direkt am Fluss steht, ist in Form einer Karavelle erbaut worden und zeigt die wichtigsten Charaktere der damaligen Zeit. Wer genug Zeit hat, sollte das Centro Cultural de Belém besuchen, eine der wichtigsten Kulturstätten von Lissabon. Hier befindet sich das Museo do Design mit einer Sammlung an Absurditäten aus dem 20. Jahrhundert.

Mehr lesen
Monastery of St. Jerome (Mosteiro dos Jeronimos)
star-5
2
365 Touren und Aktivitäten

Das prächtige Kloster Mosteiro dos Jerónimos wurde von der Entdeckung Indiens durch Vasco da Gama inspiriert. Heute gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO und besticht durch einen architektonischen Überfluss, der den Triumph der Schifffahrt widerspiegelt. Die Arbeiten begannen um 1501 nach dem gotischen Entwurf des Architekten Diogo de Boitaca, der als Schöpfer der Manuelinik gilt. Nach seinem Tod 1517 wurde der Bau im Stil der Renaissance unter dem Spanier João de Castilho und später mit klassischen Tönen unter Diogo de Torralva und Jérome de Rouen weitergeführt. Fertiggestellt wurde das Kloster 1541, ein Meisterwerk am Fluss, der sich inzwischen weit zurückgezogen hat.

Früher lebten hier Mönche aus dem Orden des heiligen Jerome, deren spirituelle Aufgabe für vier Jahrhunderte darin bestand, Seglern Unterschlupf und Hilfe zu gewähren, und für die Seele des Königs zu beten. Als der Orden 1833 aufgelöst wurde, diente das Kloster als Schule und Waisenhaus bis etwa 1940.

Mehr lesen
Lisbon Cathedral (Sé de Lisboa)
star-3.5
3
246 Touren und Aktivitäten

Die Kathedrale von Lissabon mag zwar romanisch schlicht von außen erscheinen, aber sie beherbergt einige wunderbare Schätze im Inneren. Die Grundmauern stammen aus dem Jahr 1150 und der Bau selbst wurde bewusst schlicht gehalten, um Angriffen durch die Mauren vorzubeugen. Allerdings konnte die Kathedrale die Erdbeben von 1344 und 1755 nicht unversehrt überstehen, und so wurde die Kathedrale, die wir heute sehen, bereits viele Mal repariert.

Im Inneren ist das Taufbecken zu sehen, in dem, wie es heißt, der Heilige Antonius von Padua 1195 getauft wurde. Außerdem finden Sie eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert von Bartholomeu Joanes. In der Sakristei jedoch werden die eigentlichen Schätze aufbewahrt: Reliquien, Ikonen und religiöse Kunstwerke aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Auch der mittelalterliche Kreuzgang ist sehenswert.

Mehr lesen
25th of April Bridge (Ponte 25 de Abril)
star-4.5
10
251 Touren und Aktivitäten

Diese gewaltige Hängebrücke, ein Wahrzeichen Lissabons, verbindet den Stadtteil Alcântaramit der Stadt Almada am schmalsten Abschnitt des Tejo. Ihre Farbe, Größe und Struktur lassen sich mit der Golden Gate Bridge in San Francisco vergleichen, aber tatsächlich orientiert sich die Brücke baulich an der Bay Bridge, die sich auch in der San Francisco Bay befindet.

Die Brücke des 25. April wurde im Jahr 1966 fertig gestellt und damals nach dem diktatorischen Staatsführer Salazar benannt. Nach seiner Absetzung erhielt sie ihren heutigen Namen, um an die Nelkenrevolution des 25.April 1974 zu erinnern. Auf ihr verlaufen Autobahnspuren und Gleise, aber im Gegensatz zur Golden Gate Bridge gibt es keinen Übergang für Fußgänger. Die Brücke hat die längste Spannweite in Kontinentaleuropa und das weltweit tiefste Brückenfundament. Beim Überqueren der Brücke hat man einen der besten Ausblicke auf Lissabon.

Mehr lesen
Alfama
star-5
416
393 Touren und Aktivitäten

Laufen Sie durch die steilen, engen Kopfsteinpflasterstraßen von Alfama und werfen Sie einen Blick auf die traditionelle Seite von Lissabon. In den Cafés in den abgelegenen Straßen kann man das typische regionale Flair abseits der Touristenmassen genießen. Der frühe Morgen eignet sich dafür am besten, denn dann verkaufen die Frauen frischen Fisch vor ihren Türen. Wer es lieber turbulenter mag, sollte während der Festas dos Santos Polulares im Juni herkommen.

Schon im 5. Jahrhundert wurde Alfama von den Westgoten bewohnt. Die Überreste der westgotischen Stadtmauer kann man noch heute sehen. Es waren aber die Mauren, die der Gegend ihre Form und Atmosphäre verliehen. Zu dieser Zeit galt Alfama als eine Wohngegend für die Oberschicht. Nachdem ein paar Erdbeben für den Verfall der Herrenhäuser und Kirchen aus der post-maurischen Zeit sorgten, zogen die Arbeiterklasse und Fischer in das Viertel. Dies war eine der wenigen Gegenden, die das Erdbeben von 1755 überstand.

Mehr lesen
Park of the Nations (Parque das Nações)
star-4.5
52
35 Touren und Aktivitäten

Der Parque das Nações liegt am nordöstlichen Ufer des Tejo. Das Gelände wurde anlässlich der Expo 98 zu einem Park umgebaut und beherbergt ein riesiges einzigartiges Aquarium, das Ozenarium, den Wissenspavillon Pavilhão do Conhecimento und einen gepflegten Park am Fluss mit Restaurants und Bars. Man sieht dort atemberaubende moderne Architektur: Die futuristische Konstruktion des Bahnhofs Gare do Oriente und den Pavilhão de Portugal, die von Portugals führendem Architekten Álvaro Siza Vieira entworfen wurden.

Bei einer Fahrt mit der mehr als einem Kilometer langen und 20 Meter hohen Seilbahn hat man einen atemberaubenden Blick auf den Fluss und die Brücke Vasco da Gama. In dem zwei Kilometer langen Park hat man manchmal das Gefühl, durch ein Architekturmodell zu wandern, aber er ist ein wirklich unterhaltsames Ausflugsziel, vor allem für Familien. Ein Mini-Zug fährt jede Stunde um das Gelände und man kann auch Fahrräder mieten.

Mehr lesen
Commerce Square (Praça do Comércio)
star-5
1
364 Touren und Aktivitäten

Der Praça do Comércio (Ort des Handels) ist Einheimischen auch als Terreiro do Paço (Palastgelände) bekannt, da sich hier früher das königliche Uferschloss befand, bis dieses 1755 bei einem Erdbeben zerstört wurde. Der Praça do Comércio wurde im späten 18. Jahrhundert komplett wiederaufgebaut und ist heute ein eleganter Platz am Ufer des Flusses Tajo.

Dank dem portugiesischen Architekten Eugénio dos Santos wurde dieser Platz in der Form eines schwungvollen „U” gebaut und enthält verzierte Bögen und prächtige städtische Gebäude. Der Praça do Comércio wird von einer massiven Reiterstatue von König Joseph I dominiert. Eine Sehenswürdigkeit am Platz ist das historische Café Martinho da Arcada aus dem Jahr 1782, das für seinen Kaffee und sein Gebäck berühmt ist. An der nördlichen Seite des Platzes befinden sich die Touristeninformation und zahlreiche Restaurants. Entlang des Ufers führen großartige Marmortreppen zum Tajo, die früher den Hauptzugang in die Stadt bildeten.

Mehr lesen
National Museum of Ancient Art (NMAA)
star-4.5
1063
16 Touren und Aktivitäten

Im gelben Palácio Alvor aus dem späten 17. Jahrhundert befindet sich das Nationalmuseum für alte Kunst, das 1884 eröffnet wurde, um eine Sammlung europäischer und asiatischer Kunstwerke zu schützen und zu zeigen. Die momentane Sammlung besteht aus über 40.000 Stücken - darunter Gemälde, Skulpturen, Möbel, Keramiken und Textilien - von denen die meisten auf das 15. bis 19. Jahrhundert zurückgehen.

Zu den Highlights der permanenten Sammlung gehören die naturalistischen Tafeln von St. Vincent, die als Nuno Gonçalves Meisterwerk gelten, und einige japanische Paravents aus dem 16. Jahrhundert, die die Ankunft der portugiesischen Schiffe in Nagasaki zeigen. Die Monstranz von Belem, ein beeindruckendes Werk aus Gold und Emaille von Gil Vicente, wurde ursprünglich von Vasco da Gama bei der Rückkehr von seiner zweiten Reise nach Indien nach Portugal gebracht und ist ebenfalls im Museum zu sehen.

Mehr lesen
Monument to the Discoveries (Padrão dos Descobrimentos)
star-5
2
328 Touren und Aktivitäten

Am nördlichen Ufer des Tajo befindet sich dieses riesige Steindenkmal, das das portugiesische Zeitalter der Entdeckungen feiert; von diesem Ort aus fuhren im 15. und 16. Jahrhundert Schiffe Richtung Asien. Das Padrão dos Descobrimentos wurde für die portugiesische Weltausstellung 1940 gebaut und 1960 zum Jahrestag des Todes Heinrich des Seefahrers eingeweiht; seit 1985 ist es ein kulturelles Zentrum der Entdeckungen. Es bildet 33 historische Personen ab, darunter Entdecker, Monarchen, Künstler und Missionare, alle von Heinrich dem Seefahrer zuvorderst angeführt. Die Figuren verteilen sich auf beide Seiten eines Schiffes und blicken Richtung Meer.

Neben dem Denkmal befindet sich in den Boden eingelassen eine große Windrose aus Marmor, die eine Weltkarte enthält, die die Lage der zahlreichen Entdeckungen Portugals illustriert. Es gibt im Denkmal auch ein Museum mit Ausstellungsräumen; vom Dach des Denkmals hat man einen Panoramablick über Lissabon und den Tajo.

Mehr lesen
Ajuda National Palace (Palacio Nacional Ajuda)
38 Touren und Aktivitäten

Der Palácio Nacional da Ajuda ist ein neoklassizistisches Denkmal, eine Sammlung ornamentaler Kunst und ein nicht fertiggestellter Palast im Viertel Belem in Lissabon. Das Innere ist reichlich ausgestattet mit Wandteppichen, Statuen, Kronleuchtern, Kunstwerken und extravaganten Möbeln. Historisch gesehen diente der Palast als offizieller Sitz der portugiesischen Königsfamilie von der Regentschaft König Ludwig I im frühen 19. Jahrhundert bis 1910, als Portugal zur Republik wurde.

Heute können Besucher eine Tour durch das eindrucksvolle Anwesen mit Ballsaal, Speisesaal, Thronsaal und Wintergarten machen, das seit 1986 als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Es gibt hier zahlreiche luxuriöse formale Räume mit dem prächtigen Dekor des 18. und 19. Jahrhunderts; Besucher erhalten dadurch Einblicke in das Leben der portugiesischen Königsfamilie zu dieser Zeit. Tatsächlich richtet die portugiesische Regierung hier bis heute offizielle Veranstaltungen aus.

Mehr lesen

Weitere Unternehmungen in Lissabon

Miradouro da Senhora do Monte (Miradouro de Nossa Senhora do Monte)

Miradouro da Senhora do Monte

star-4.5
39
193 Touren und Aktivitäten

Miradouro da Senhora do Monte ist ein eindrucksvoller Aussichtspunkt auf einem Hügel im Lissaboner Viertel Graça und bietet Panoramablicke über ganz Lissabon, unter anderem auch auf die Burg auf einem benachbarten Hügel. Als höchster Aussichtspunkt der Stadt ist dies der ideale Ort, um Fotos von der umgebenen Landschaft zu machen, oder diese einfach nur zu bestaunen. Besonders zum Sonnenuntergang ist dies ein beliebter Platz.

Der Name des Aussichtspunkts bedeutet Unsere Dame des Hügels und Besucher finden hier eine kleine Kapelle und Statue der Jungfrau Maria auf dem Miradouro Gelände. Die Nossa Senhora do Monte Kapelle, die dem heiligen Genesius gewidmet ist, zieht vor allem werdende Mütter an, die um göttlichen Schutz während der Geburt bitten.

Mehr erfahren
Electricity Museum (Museu da Electricidade)

Elektrizitätsmuseum

35 Touren und Aktivitäten

Am Ufer des Tagus liegt Lissabons Elektrizitätsmuseum, wunderschön und malerisch sowie interessant und lehrreich. Das Elektrizitätsmuseum, ein schönes Backsteingebäude mit großen, umfassenden Fenstern und der Brücke 25 de Abril als Hintergrund, gilt als ikonisches Bauwerk Lissabons.

Viele Besucher kommen zufällig auf einem Spaziergang am Fluss hier vorbei und sind überrascht davon, was das Museum alles zu bieten hat. Das Gebäude wurde 1900 eingeweiht und einst als Kohlekraftwerk genutzt, um die Stadt Lissabon mit Elektrizität zu versorgen. Das Gebäude und seine Maschinen wurden aufwändig erhalten und so bietet das Museum Besuchern heute einen Einblick in die Tätigkeiten eines Kohlekraftwerks des frühen 20. Jahrhunderts. Es gibt tonnenweise Originalausrüstung wie Heizkessel, Generatoren, Kondensatoren und den Kontrollraum mit hilfreichen Videos, Modellen und Fotografien zu besichtigen.

Mehr erfahren
Chiado

Chiado

star-5
2
167 Touren und Aktivitäten

Das funkelnde Viertel Chiado liegt zwischen Baixa und dem Zentrum des Nachtlebens, Bairro Alto, in unmittelbarer Nähe zu den romantischen Ruinen der Carmo-Kirche (Igreja do Carmo) und den versteckten Schätzen in der Kirche St. Rocco (Igreja de São Roque). In diesem Viertel findet man herrliche Jugendstil-Geschäfte, altmodische Lissabonner Cafés mit Schaufenstern voll leckerem Gebäck und zeitlose Antiquariate. Inmitten der eleganten Stadthäuser aus dem 19. Jahrhundert mit schmiedeeisernen Balkonen und den Plätzen, deren Bürgersteige aus unglaublichen Mosaiken bestehen, findet man Designermode-Geschäfte, Juweliere, Theater, Konzertsäle und noble Boutique-Hotels. Die vielseitige Mischung aus Restaurants - vom mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Belcanto zu einfachen Snacks in den örtlichen Tapas-Bars – vervollständigt das Bild des kulturellen Schmelztiegels an dieser gepflegten Hang-Enklave.

Mehr erfahren
Belém Palace (Palacio de Belém)

Belém Palast (Palacio de Belém)

star-3
6
31 Touren und Aktivitäten

Der Belém Palast diente einst als offizielle Residenz der portugiesischen Monarchen und seit 1910 als Wohnort des Präsidenten. Er liegt im Belém Viertel auf einem Hügel nahe des Tagus Ufers und besteht aus fünf Gebäuden aus dem späten 16. Jahrhundert. Neben den gepflegten Gärten steht eine Statue von Afonso de Albuquerque, dem Vizekönig von Indien, auf einem 20 Meter hohen Sockel vor dem Palast. Der Wachwechsel findet jeden dritten Sonntag des Monats um 11 Uhr am Patio dos Bichos Eingang statt.

Heute ist im Palast auch das Präsidentenmuseum untergebracht, das sich mit der Geschichte der Portugiesischen Republik und seiner Präsidenten beschäftigt. In einer permanenten Ausstellung wird die Geschichte der Symbole des Landes erklärt, zum Beispiel die der Flagge und Nationalhymne. Ein anderer Teil hat sich der Rolle des Präsidenten mit einer Sammlung an Fotografien gewidmet.

Mehr erfahren
Bairro Alto

Bairro Alto

144 Touren und Aktivitäten

Lissabons 500 Jahre altes Bairro Alto (übersetzt "oberes Viertel") ist die Heimat des schwermütigen portugiesischen Fado Gesangs. Es liegt im Herzen der Stadt, ein Viertel voller steiler, enger Gassen mit kleinen Stadthäusern und einer skurrilen Mischung aus Geschäften, Friseurläden, Bars, Restaurants und Nachtclubs.

Tagsüber ist das Portweininstitut eines der größten Attraktionen des Bairro Alto, der beste Ort in Lissabon um Portwein zu probieren und zu kaufen. Hierher gelangt man am besten auf der Rundfahrt mit der berühmtesten Touristentram der Stadt, Nummer 28. Verpassen Sie nicht den Besuch in der Jesuitenkirche São Roque am Largo Trindade Coelho, die zur Blütezeit der Jesuitenmacht in Portugal im 16. Jhd. erbaut wurde. Ihr weiches, weißgetünchtes Äußeres verbirgt ein Innenleben aus barocker Verschwendung. Wandgemälde, Vergoldungen und die Kapelle von Johannes dem Täufer mit Mosaiken aus Elfenbein, Gold und Silber machen sie zu einer der teuersten Kirchen der Welt.

Mehr erfahren
Basilica da Estrela

Estrela Basilica

62 Touren und Aktivitäten

Estrela Basilica ist eine Basilika mit Kloster in Lissabon, erbaut im späten 18. Jahrhundert, um ein Gelübde von Königin Maria I zu erfüllen, nachdem sie einen Sohn gebar. Die Basilika ist mit einer riesigen weißen Rokoko-Kuppel und zwei Glockentürmen versehen, die Statuen der Heiligen und sinnbildlicher Figuren tragen. Sie liegt auf einem Hügel, so dass man sie schon aus der Ferne sehen kann. Eine der eindrucksvollsten Merkmale der Basilika ist die Weihnachtskrippe, die von Bildhauer Joaquim Machado de Castro entworfen wurde, aus Kork und Terrakotta besteht und über 500 Figuren enthält.

Das prächtige Empiregrab von Königing Maria I liegt ebenfalls in der Basilika, deren Inneres mit rosafarbenem und schwarzem Marmor ausgestattet ist. Ein weiteres Highlight ist der Altar, der 1870 vom italienischen Maler Pompeo Batoni hergerichtet wurde. Besucher können auf die Kuppel steigen und den Ausblick über die Stadt genießen.

Mehr erfahren
Carmo Square (Largo do Carmo)

Carmo Platz (Largo do Carmo)

51 Touren und Aktivitäten

Der Largo do Carmo ist ein schattiger Platz, umgeben von klassischer Architektur, und der perfekte Ort, um sich auf einer Tour durch Lissabons Viertel Bairro Alto und Chiado ein wenig auszuruhen. Parkbänke, kleine Tische und ein paar Kiosks, an denen man Bier, Sangria und Snacks kaufen kann, säumen den Platz, in dessen Mitte ein plätschernder Brunnen mit einem Pavillon darüber steht. Im Frühling und Sommer blühen hier violette Jacaranda Bäume und überall trifft man auf Touristen und Einheimische - ein idealer Ort zum Leutegucken.

Hier am Platz steht auch das Carmo Kloster im gotischen Stil, das Ende des 14. und 15. Jahrhunderts entstand. Teile des Klosters wurden bei einem Erdbeben 1755 zerstört, so dass man heute zum Teil nur noch seine Ruinen erkunden kann. Im wiederhergestellten Teil befindet sich das Archäologische Museum, das Artefakte und Kunst aus der gesamten portugiesischen Geschichte zeigt.

Mehr erfahren
Restauradores Square (Praca dos Restauradores)

Praça dos Restauradores

star-3
1
70 Touren und Aktivitäten

Der Praça dos Restauradores in Lissabon erinnert an Portugals Befreiung aus der spanischen Herrschaft. Die Spanier kontrollierten Portugal 60 Jahre lang, bis der portugiesische Adel am 1. Dezember 1640 eine Revolte startete; dies war der Anfang des 28-jährigen Restaurationskriegs. Im Zentrum des Platzes befindet sich ein 30 Meter hoher Obelisk mit zwei Bronzefiguren auf dem Sockel, die Sieg und Freiheit symbolisieren. Das Denkmal wurde vom Künstler und Architekten António Tomás da Fonseca entworfen und 1886 gebaut. Die Bronzestatuen wurden von den Skulpteuren Simões de Almeida und Alberto Nunes geschaffen.

Zahlreiche wichtige Gebäude säumen den Praça dos Restauradores; das berühmteste ist der Palácio Foz, der einst das Zuhause des Marquis von Foz war und heute das nationale Touristenbüro beherbergt. Das ehemalige Teatro Éden, eines der schönsten Art Deco-Gebäude in Lissabon, liegt ebenfalls am Platz; es schloss 1989 und wurde 2001 zum Hotel umgewandelt.

Mehr erfahren
Castelo de Sao Jorge (St. George's Castle)

Castelo de São Jorge (St Georgs Kapelle)

287 Touren und Aktivitäten

Die imposante Burg Castelo de São Jorge erhebt sich unverkennbar über Alfama. Von den Geschütztürmen und Wehrmauern aus bietet sich ein toller Blick auf Lissabon und den Fluss Tajo. Es sind nur wenige Mauerruinen aus der maurischen Zeit um 600 erhalten; die jetzige Burg wurde, nachdem König Alfonso I. die Stadt Lissabon 1147 wiedererobert hatte, im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt.

Auf der Burg gibt es viel zu sehen, planen Sie also für einen Besuch mehrere Stunden ein. Bei einem Rundgang um die Schutzwälle eröffnet sich ein hervorragender Panoramablick auf die unten liegende Stadt. Da ein Großteil der mittelalterlichen Festungsanlage dazu genutzt wurde, Truppen unterzubringen und Belagerungen standzuhalten, wurden die Festungsmauern mit Verteidigungstürmen ausgestattet. Heute sind nur elf der ursprünglich 18 Türme erhalten. Am interessantesten ist der Torre de Ulísses, der ein gigantisches Periskop behaust, das Besuchern einen Rundumblick auf Lissabon bietet.

Mehr erfahren
Rossio Square (Praça de Dom Pedro IV)

Praça de D. Pedro IV

star-4.5
4
195 Touren und Aktivitäten

Der Praça de D. Pedro IV (auch Rossio Square genannt) liegt im Herzen Lissabons und ist seit dem Mittelalter ein beliebter Treffpunkt. Der Platz ist mit den Autos, Bussen und Fußgängern, die sich mit den entspannten Zeitgenossen in den Cafés und auf den Bänken vermischen, voller Leben. Die Wege sind mit Kopfsteinpflaster und wellenförmig gepflastert; dieser Stil hat sich seitdem über Portugal und Teile Brasiliens ausgebreitet.

Der Platz ist von zwei identischen barocken Brunnen gesäumt und ein Säulendenkmal von Peter IV (Pedro IV), dem König von Portugal und dem ersten Kaiser von Basilien, befindet sich im Zentrum. Allegorische Figuren von Gerechtigkeit, Weisheit, Zurückhaltung und Mut sind am Fuße des Denkmals zu sehen. Nachts werden die Brunnen und das Denkmal spektakulär beleuchtet. Das Teatro Nacional D. Maria II befindet sich am nördlichen Ende des Platzes zusammen mit den ionischen Säulen der Kirche Igreja de São Roque, die bei dem Erdbeben 1755 zerstört wurde.

Mehr erfahren
National Pantheon of Santa Engracia (Santa Egracia Panteao Nacional Lisbon)

Nationales Pantheon der Igreja de Santa Engracia

118 Touren und Aktivitäten

Die Grabstätte der Großen und Mächtigen Portugals - das strahlend weiße Nationale Pantheon - reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, wurde aber letztendlich erst im Jahr 1966 fertiggestellt. Der Entwurf von Lissabons barockem Meister João Antunes erinnert optisch an den Petersdom in Rom: außen ein Säulenkranz und in der Mitte eine Kuppel. Wenn man die sechs Treppen bis ganz nach oben hinaufsteigt, wird man mit einem unvergleichlichen Ausblick über die Stadt bis zum Fluss Tejo belohnt.

Im Inneren der Kirche kam man Mosaikfußböden mit vielen Mustern, den strahlend weißen, mit Gold verzierten Marmor und die Gedenkstätten zu Ehren von Vasco da Gama und Heinrich dem Seefahrer bewundern. Die große barocke Orgel aus dem 18. Jahrhundert wurde in den 1940er Jahren aus der Catedral Sé Patriarcal hierher gebracht und die Namen derer, die im Kirchenschiff beigesetzt wurden, schließen eine Reihe portugiesischer Staatsmänner und die verehrte Fado-Sängerin Amalia Rodrigues mit ein.

Mehr erfahren
Miradouro Sao Pedro de Alcantara

Miradouro São Pedro de Alcantara

97 Touren und Aktivitäten

Der Aussichtspunkt Miradouro São Pedro de Alcantara ist ein exotischer Garten im Viertel Bairro Alto in Lissabon mit Ausblicken auf das Castello de São Jorge, Baixa und den Fluß Tajo. Die oberen Gärten wurden im 19. Jahrhundert entworfen, haben im Zentrum einen großen Brunnen und bieten zahlreiche Bänke, von denen aus man das Panorama bewundern kann; eine Landkarte aus Azulejo-Fliesen zeigt alle Wahrzeichen der Stadt. Die unteren Gärten haben einen klassischen Stil, sind voller Statuen römischer Gottheiten und berühmter historischer portugiesischer Personen.

Der wohl malerischste Weg, um zum Miradouro São Pedro de Alcantara zu gelangen, ist die Elevador da Glória, eine Straßenbahn, die 1885 eröffnet wurde und das Bairro Alto mit dem Praça dos Restauradores im Stadtzentrum verbindet. Gegenüber des Aussichtspunkts ist das Institut für Portwein (Solar do Vinho do Porto), wo man seltene Weinlesen und eine Auswahl an portugiesischen Käsesorten probieren kann.

Mehr erfahren
Fado Museum (Museu do Fado)

Fado Museum

star-4.5
10
26 Touren und Aktivitäten

Fado, ein traditioneller Musikstil, der im 19. Jahrhundert in den Straßen und Tavernen von Lissabon bekannt wurde, ist die portugiesische Version der Blues-Musik. Der Fado entstand im Schoß der Unterschicht und erlangte erst nach und nach Berühmtheit, als er aus den heruntergekommenen Kneipen in die teuren Tanzsäle und Theater aufstieg, bevor er schließlich Ende der 70er Jahre aus der Mode kam.

Das Fado Museum liegt im ehemaligen Pumpwerk des Lissaboner Alfama Viertels, die Gegend, wo der Fado entstanden ist, und verfolgt die Geschichte des Musikstils mithilfe einer Sammlung aus Aufnahmen, Postern, Kostümen, Erinnerungsstücken und interaktiven Ausstellungen zurück. In der dazugehörigen Museumsschule werden Kurse zu Themen wie Fadotexten und portugiesischer Gitarre angeboten. Im Museumsgeschäft kann man Alben berühmter Fado Interpreten erstehen - ein leichtes Souvenir, um sich für immer an die Zeit in Lissabon zu erinnern.

Mehr erfahren
Avenida da Liberdade

Avenida da Liberdade

83 Touren und Aktivitäten

Die Avenida da Liberdade ist eine breite zentrale Allee im Herzen von Lissabon. Die mit Bäumen gesäumte, gepflasterte Prachtstraße ist über einen Kilometer lang und verbindet den Praça dos Restauradores mit dem Praça do Marquês de Pomba. Sie ist 90 Meter breit und ihr Bau orientierte sich am Vorbild der Pariser Avenue de Champs-Élysées. Die von schattenspendenden Bäumen gesäumten Fußgängerwege sind mit kleinen Brunnen, Mosaiken und Statuen bestückt, und Geschäfte, Restaurants, Theater und sogar Universitäten machen sie zu einer der wichtigsten Straßen der Stadt. An ihr liegen auch viele Grand Hotels, Modehäuser, Banken und andere Luxusgeschäfte.

An der Allee stehen heute noch einige historische Villen, die ihre elegante Architektur unterstreichen. Etwa auf halber Höhe gibt auch ein Kriegsdenkmal zu Ehren der 50000 portugiesischen Soldaten, die während des Ersten Weltkrieges ums Leben kamen.

Mehr erfahren

icon_solid_phone
Buchen Sie online oder telefonisch.
0800 184 4973
0800 184 4973